Satzungen Club 41 Ried

1. Name des Vereines

Der Verein führt den Namen CLUB 41 – RIED IM INNKREIS.

2. Sitz und Tätigkeitsgebiet

Der Sitz des Vereines ist Ried im Innkreis.

Der Verein ist Mitglied des Club 41 Österreich.

3. Ziel des Vereines

Ziel des Vereines ist

a) die Förderung und Vertiefung der persönlichen Freundschaft;
b) Förderung einer hohen Moral im beruflichen und gesellschaftlichen Leben;
c) die Bildung und Vertiefung nationaler und internationaler Freundschaft und die Pflege der Kontakte zu Round Table.

Politische und konfessionelle Ziele, wirtschaftliche oder auf Gewinn gerichtete Ziele, verfolgt der Verein nicht.

4. Mittel zur Erreichung der Ziele

Die erforderlichen Mittel zur Erreichung der Vereinsziele werden aufgebracht durch:

a) Beitrittsgebühr und Mitgliedsbeiträge,
b) Spenden und sonstige Förderungsbeiträge,
c) Zusammenkünfte, Vorträge, Diskussionen und sonstige Veranstaltungen.

5. Mitglieder

Der Verein hat aktive Mitglieder und Ehrenmitglieder.

6. Aktive Mitglieder

Mitglied des Vereines kann jede männliche Person werden, die Mitglied von RT oder einer in WOCO zusammengeschlossenen Organisation war und ehrenvoll ausgeschieden ist oder die bereit ist und Gewähr bietet, die Ziele und Zwecke des Vereines zu fördern und zu unterstützen.

7. Ehrenmitglieder

Ehrenmitglied kann werden, wer die Ziele und Bestrebungen des CLUB 41 Ried im Innkreis unterstützt.

Zum Ehrenmitglied kann gewählt werden, wer sich um die Zielsetzung des Vereines besonders verdient gemacht hat.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes in der Hauptversammlung.

8. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes aktive Mitglied hat das aktive und passive Wahlrecht im Rahmen der Satzungen.

Das aktive Mitglied ist verpflichtet, den festgesetzten Mitgliedsbeitrag pünktlich zu entrichten und an den Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung des Vereines einzuhalten und seine Bestrebungen und Zielsetzungen in jeder Hinsicht zu fördern.

9. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder den Tod eines Mitgliedes.

Der Austritt eines Mitgliedes muss schriftlich erklärt werden. Er kann nur zum Ende des Vereinsjahres erfolgen.

Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstandes wegen Verstoßes gegen die Satzungen oder unehrenhaftes Verhaltens. Dem Ausgeschlossenem steht kein Rechtsmittel offen.

Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Abs. 3 kann auch die Ehrenmitgliedschaft aberkannt werden.

10. Mitgliedschaft

Die Einladung eines Bewerbers erfolgt über Vorschlag von mindestens einem ordentlichen Mitglied. Sämtliche andere Mitglieder sind von diesem Vorschlag zu informieren.
Erfolgt innerhalb von 14 Tagen beim Präsidenten kein Einspruch, so wird der Bewerber eingeladen. Erfolgt ein begründeter Einspruch, so unterbleibt eine Einladung. Der Präsident hat das einladende Mitglied vom Einspruch zu benachrichtigen.

Der Bewerber hat an mindestens zwei Zusammenkünften teilzunehmen. Bei einer dieser Zusammenkünfte hat der Bewerber einen kurzen Vortrag (fünf bis zehn Minuten) über ein von ihm frei zu wählendes Thema zu halten. Hierauf erfolgt die Abstimmung über die Aufnahme in geheimer Wahl.

Eine einzige Gegenstimme hat dem Präsidenten gegenüber vertraulich die Gründe zu erläutern, der dann endgültig entscheidet. Bei zwei Gegenstimmen ist der Bewerber ohne weitere Diskussion abgelehnt.

11. Mitgliedsbeitrag

Die Mitgliedsbeiträge werden jeweils von der Hauptversammlung festgelegt.

12. Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:

a) Vorstand
b) die Hauptversammlung (Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes)
c) die Rechnungsprüfer
d) das Schiedsgericht

13. Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem Präsidenten
b) dem Vizepräsidenten
c) dem Past-Präsidenten
d) dem Kassier
e) dem Sekretär (Schriftführer)
f) dem IRO
g) durch den Vorstand kooptierte Mitglieder (z.B. Clubmaster, Vortragswart etc.)

Der Vorstand wird von der Hauptversammlung für die Dauer eines Jahres mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt; er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Vorstand neu- oder wieder gewählt ist.

Doppelämter sind nicht ausgeschlossen; es kann jedoch der Präsident nicht zugleich Kassier sein. Bei einer Mitgliederzahl unter 15 kann die Hauptversammlung Ausnahmen beschließen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandmitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

14. Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere:

a) die Einberufung der Hauptversammlung bis spätestens 30. Juni des Jahres
b) die Erstellung des Jahresabschlusses sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses (Rechnungslegung)
c) die Vorbereitung der Hauptversammlung
d) die Obsorge für den Vollzug der von der Hautversammlung gefassten Beschlüsse
e) die Aufnahme von Mitgliedern
f) der Ausschluss von Mitgliedern
g) die Erlassung einer Geschäftsordnung
h) die Verwaltung des Vereinsvermögens
i) die Durchführung von Veranstaltungen zur Erreichung der Vereinsziele

15. Vertretung des Vereines

Der Verein wird nach außen jeweils durch den Präsidenten, im Verhinderungsfalle durch den Vizepräsidenten vertreten. Dieser beruft auch die Vorstandssitzungen bei Bedarf ein und leitet sie.

In Finanzangelegenheiten zeichnet der Präsident oder der Kassier.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtszeit aus, so bestellt der Vorstand Ersatzmitglieder. Sie bleiben bis zur nächsten Hauptversammlung im Amt.

16. Hauptversammlung

Der Hauptversammlung obliegt:

a) die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Genehmigung desselben
b) die Entlastung des Vorstandes
c) die Wahl des Vorstandes im Umfang des Punktes 13 dieser Satzungen
und der Rechnungsprüfer
d) die Durchführung von Satzungsänderungen (⅔ Mehrheit)
e) die Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages
f) die Ernennung von Ehrenmitgliedern
g) Beschlussfassung über die vom Vorstand oder Mitgliedern rechtzeitig vorgelegten An-träge
h) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines (⅔ Mehrheit)

Die ordentliche Hauptversammlung findet einmal im Jahr statt. Dazu sind alle Mitglieder mindestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per e-mail einzuladen. Die Anberaumung zur Hauptversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens 7 Tage vor dem Termin der Hauptversammlung beim Präsidenten schriftlich, mittels Telefax oder e-mail einzureichen.

Bei Bedarf kann der Vorstand eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom Vorstand weiters einzuberufen, wenn dies die Rechungsprüfer oder mindestens ein Zehntel der Mitglieder verlangen.

Die ordentliche Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mit-glieder anwesen ist. Ist die Hälfte der Mitglieder zur festgesetzten Stunde nicht anwesend, so ist eine halbe Stunde zuzuwarten und dann die Hauptversammlung abzuhalten. Die sodann gefassten Beschlüsse haben Rechtsgültigkeit ungeachtet der Anzahl der an der Hauptversammlung teilnehmenden Mitglieder.

Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Hauptversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

17. Die Rechnungsprüfer

Die Rechnungsprüfer werden von der Hauptversammlung gewählt. Sie haben die Gebarung des Vereines zu prüfen und der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

18. Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereines beginnt am 1. Mai und endet am 30. April.

19. Auflösung des Vereines

Bei Auflösung des Vereines fällt das Vereinsvermögen dem Round Table 31 Ried im Innkreis zu, der dieses Vermögen wohltätigen Zwecken zuzuführen hat. Falls Round Table 31 Ried nicht mehr aktiv tätig ist, fällt das Vereinsvermögen einer wohltätigen oder gemeinnützigen Organisation mit gleichartigen oder zumindest ähnlichen Zielsetzungen zu.

20. Schiedsgericht

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsge-richt. Das Schiedsgericht setzt sich aus 3 aktiven Vereinsmitgliedern zusammen.

Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von acht Tagen dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen einen Vorsitzenden des Schiedsge-richtes aus den weiteren aktiven Mitgliedern des Vereines.

Bei Uneinigkeiten entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit der drei Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.
Diese Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten nach Ablauf von sechs Monaten ab Anrufung des Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen (§ 8 Vereinsgesetz 2002).

Ried im Innkreis, 28.9.2007